Mittwoch, 5. März 2014

Rezension: Dan Wells - Aufbruch

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Reihe: Partials Teil 1
ISBN-13: 978-3492702775
Verlag: ivi
Seiten: 512 beim Hardcover
Erstveröffentlichung: 12.03.2013

Kira ist ein 16-jährliches Mädchen, das im Jahr 2076 auf Long Island mit nur wenigen Tausend überlebenden Menschen lebt. Nach dem Krieg zwischen den Menschen und Partials (künstlich erschaffene Menschen) ist der Großteil der Weltbevölkerung dem RM-Virus erlegen. Kira versucht alles, um das schreckliche Virus zu heilen und so die Menschheit zu retten. Und unter alles fällt auch die Kontaktaufnahme mit den Erzfeinden. Welche Geheimnisse kommen durch den Kontakt mit den Partials ans Licht?

Dan Wells entführt uns in eine neue Zukunft, in der nichts mehr so ist, wie es mal war. Die wenigen überlebenden Menschen versuchen alles, um auch am Leben zu bleiben. Der Autor schafft es fantastisch diese Welt darzustellen. Durch gelungene Beschreibung der Lebensumstände und der Umgebung, fühlt mach sich direkt in das Jahr 2076 hineinversetzt. Man sieht förmlich die zerstörte Zivilisation und die neue Natur vor seinem inneren Auge. Die Personen, egal ob die Haupt- oder Nebencharaktere, sind wunderbar beschrieben. Die Gefühle und Gedanken werden einfach perfekt rübergebracht. Dadurch fiebert man immer wieder mit und fährt von Seite zu Seite eine Gefühlsachterbahn.

Eigentlich bin ich kein Fan von Dystopien, aber als eingefleischter Dan Wells Fan musste ich das Buch einfach lesen. Zwar wird mich das Werk nicht „bekehren“, aber ich habe das Lesen sehr genossen. Dan Wells ist ein einzigartiger und wundervoller Autor, der eine ganz eigene Art zu schreiben hat. Es macht wirklich Spaß in seine verrückte Welt einzutauchen. Und in Aufbruch hat er wirklich eine ganz eigene Welt erschaffen.

Jeder, der gerne gute und außergewöhnliche Bücher liest, sollte hier zugreifen. Absolute Leseempfehlung!