Donnerstag, 1. Mai 2014

Rezension: Liz Jensen - Endzeit



ISBN-13: 978-3423248440
Verlag:dtv
Seiten: 400 beim Taschenbuch
Erstveröffentlichung:01.04.2011

Vorab: Ich habe das Buch leider abgebrochen. Deshalb bezieht sich meine Meinung nur auf ca. das erste Drittel. Meine Lesezeit wurde mir danach zu schade.

Eine nach einem Unfall gelähmte Psychologin versucht ein 16-jähriges Mädchen auf den richtigen Weg zu bringen. Der Teeny erweist sich als äußerst dickköpfig und später sogar als eine Art Seherin. Das Mädchen erzählt ihrer Therapeutin Dinge, die später tatsächlich passieren.


Der Plot hört sich gut an und die Leseprobe hat mir auch richtig gut gefallen. Die ersten Seiten im Buch machten einen sehr guten Eindruck, doch leider änderte es sich schnell. Die Autorin wechselt vom Psycho-Thriller zu einem Umwelt-Katastrophen- und Religiösen-Fanatiker-Klischee. Die für die Geschichte unwichtige Erläuterungen und Abschweifungen machten das Ganze nur noch schlimmer. Vielleicht wäre es besser, wenn sich die Autorin auf ein oder zwei Themen beschränkt hätte und nicht versuchte alles in ein Buch zu packen - Religion, Mord, hellseherische Fähigkeiten, psychische Erkrankungen, Umfall mit Todesfolge, Querschnittlähmung u.a. ist einfach zu viel für ein einziges Buch.
Die Hauptcharaktere wurden mir auch immer unsympathischer, so dass mir Gabrielle und Bethany, trotz Mitgefühl, nur noch auf die Nerven gingen. Am liebsten hätte ich beide geschüttelt und gefragt, was nun Sache ist! Aber der Grund dafür ist wahrscheinlich wie bei der Grundidee: zu viele Einfälle wurden irgendwie in das Buch gepackt.

So Leid es mir tut, aber auch mein schlechtes Gewissen gegenüber vorablesen (schließlich habe ich das Buch gewonnen und sollte mich freuen) konnte mich nicht überzeugen weiter zu lesen. Von diesem Buch würde ich jedem Abraten, der mich fragen würde. Schade.