Samstag, 28. Juni 2014

Rezension: Linwood Barcley - In Todesangst


ISBN-13: 978-3548282718
Verlag:Ullstein
Seiten: 448 beim Taschenbuch 
Erstveröffentlichung:10.11.2010

Tim versucht eine gute Beziehung zu seiner Teeny-Tochter Syd aufzubauen. Er glaubt sein Mädchen zu kennen und hält sie für ein liebes Kind. Doch Syd hat Geheimnisse, die ihr eines Tages zum Verhängnis werden. Sie verschwindet spurlos und der Vater macht sich auf die Suche.

Ein Plot typisch Barclay und das Buch ist es auch. Die Geschichte ist voller Geheimnisse und unerwarteten (manchmal aber auch erwarteten) Wendungen. Die Spannung wird fast konstant gehalten. Ab und zu gibt es auch Durchhänger, die sich aber in Grenzen halten. Die Auflösungen der Rätsel gibt es nicht zu früh, sodass der Leser gut mit raten kann. Die Hauptcharaktere sind sehr bildhaft dargestellt und gut beschrieben. Die Nebendarstellen sind oft ein wenig Gesichtslos, aber sie sind ja auch nicht immer sehr wichtig. Nach meinem Geschmack wurde aber alles ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. Einige Seiten hätte man sich auch sparen können, ob durch kürzer fassen oder einfach auf einige Kleinigkeiten ganz verzichten. Zwar lese ich sehr gerne sehr dicke Wälzer, aber die Länge tut dem Buch nicht immer gut.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Die Sprache ist recht simpel und ohne viele Spielereien. Der Stil typisch Barclay, wie er sich durch alle seine Bücher durchzieht. Keine Weltliteratur, aber gute Unterhaltung.

Alles in einem ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann. Für mich aber keine Muss-Lektüre.