Mittwoch, 25. Juni 2014

Rezension: Rebekka Pax - Septemberblut


Reihe: Vampirjäger Teil 1
ISBN-13: 978-3548282480
Verlag:Ullstein
Seiten: 512 beim Taschenbuch
Erstveröffentlichung:07.12.2010

Mehrere Vampirclans, ein böser Clananführer und ein Jäger. Dazu noch eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Vampir. An sich kein Plot, der viel Neues verspricht und doch eine fantastische Story werden könnte.

Eine gute Grundidee mit bildhaften und mit viel Liebe gestalteten Charakteren. Besonders gut ist, dass es hier um ein klassisches Vampirbild handelt - Blutsauger, keine Sonnenanbeter und nicht so harmlos, dazu keine hormongesteuerte Sex-Besessene. Eine sehr nette Abwechslung zu den momentan so modernen weichgespülten Versionen ohne Tiefgang.

Der Schreibstil war nicht mein Fall. Ich kann auch nicht genau erklären warum. Es las sich recht flüssig, aber die Sprache gefiel mir nicht besonders. Es muss nicht immer Weltliteratur sein, aber hier hatte ich oft das Gefühl, dass etwas fehlte, vielleicht ein wenig Können oder Erfahrung.

Leider bin ich trotz der guten Ansätze nicht mit dem Buch warm geworden. Ich habe es versucht, doch gefesselt hat mich die Geschichte im Großen und Ganzen nicht. Ob es am Schreibstil lag oder für mich persönlich nicht so interessant ausgearbeiteten Eckpunkte, kann ich nicht sagen. Viele Passagen wirkten leblos, andere waren wieder recht spannend. Einiges an der Geschichte ist wirklich gut, andere Punkte jedoch irgendwie merkwürdig.

Fazit also: Plot und Vampire sehr gut, Umsetzung eher mangelhaft. Schade. Aber trotz Ähnlichkeiten mit der genialen Anne Rice ist dies für mich keine lesenswerte Lektüre.