Donnerstag, 6. November 2014

Rezension: John Hart - Das eiserne Haus


ISBN-13: 978-3570101193
Verlag: c. Bertelsmann
Seiten: 512 beim Hardcover
Erstveröffentlichung:  05.03.2012
Zwei Brüder, die in einem schrecklichen Waisenhaus aufwachsen. Nach einem Mord trennen sich ihre Wege. Das Leben hält für jeden von ihnen einige Hürden parat, die sie schließlich auch wieder zueinander führen.


Das Buch fängt schon sehr spannen an, doch es ist wirklich erst der Anfang einer unglaublich fesselnden Geschichte. Mit jeder Seite versinkt man im Leben von Michael und Julian und lacht, leidet, fiebert mit und fühlt praktisch ihren Schmerz. Der Autor schafft es die Spannung lange zu halten und immer wieder zu steigern. Dazu kommen immer wieder traurige Passagen, die zum Nachdenken anregen. Und dazwischen oft ein witziger Dialog. Die Geschichte wirkt dabei jedoch zu keinem Zeitpunkt übertrieben oder unrealistisch. Die ganzen Verbindungen sind sehr schlüssig und nachvollziehbar.

Jeder einzelne Charakter des Buches ist wirklich gut durchdacht und hat jede Menge Persönlichkeit. So kann man sich nicht nur in die Protagonisten gut hineinversetzen, sondern auch die Nebendarsteller bildhaft vorstellen.

Das Buch ist einfach ein Genuss für jeden Krimi, Thriller, Drama Leser und für jeden, der gerne wirklich gute und fantastisch geschriebene Geschichten liest.