Samstag, 3. Januar 2015

Lesetagebuch Abschnitt 3: Arno Strobel - Das Dorf



ISBN-13: 978-3596198344
Verlag: Fischer 
Seiten: 368 beim Taschenbuch
Erstveröffentlichung: 18.12.2014
Leseabschnitt 3: Kapitel 32 bis Ende



Es ist vollbracht. Ich habe „Das Dorf“ verlassen und meine Hoffnungen haben sich erfüllt – Arno Strobel hat es geschafft, die Verwirrungen und Zweifel mit dem Ende auszulöschen!

Auf den letzten ca. 100 Seiten kristallisiert sich immer mehr heraus, was in dem Dorf tatsächlich los ist. Wie in einem richtigen Psychothriller fangen die Ereignisse an sich zu überschlagen und man merkt, das dramatische Ende naht. Die Spannung steigt noch einmal ins unermessliche und fesselt den Leser an die Seiten. Bis die erste Bombe platzt. Recht kurz davor bin ich zwar auf diese erste Lösung gekommen, aber ich fand diese Auflösung trotzdem sehr gelungen. Im Zusammenhang mit den Dingen, die sonst dabei geschahen absolut gruselig, fesselnd und einfach psycho.

Doch das war noch nicht das Ende. Denn die endgültige Entwirrung kommt auf den allerletzten Seiten. Für mich hat das Buch so ein perfektes Ende gefunden. Wie ich gehofft habe, wurde das ganze Verwirrspiel aufgelöst und einen logischen und sinnigen Abschluss gefunden. Der Autor hat es fantastisch geschafft den Leser völlig zu verwirren und wie den Protagonisten auch fast wahnsinnig zu machen. Und zum Schluss ergibt alles einen Sinn.

Der Schreibstil wurde dann auch besser, weil es auch einige Ereignisse gab, bei denen es keine Wiederholungen mehr geben konnte. In diesem Abschnitt merkte man wieder den richtigen „Strobel“ – flüssiger fesselnder Schreibstil, ohne viel Schnick-Schnack.

Auch wenn ich in den ersten Minuten nach dem Ende des Buches nicht sicher war, ob ich absolut fasziniert und begeistert oder enttäusch von der Geschichte bin – weiß ich es jetzt ganz sicher. Nach dem Knaller im letzten Drittel ist es mein Lieblings-Strobel bisher!