Dienstag, 17. Februar 2015

Rezension: Jonas Winner - Der Architekt

ISBN-13: 978-3426512753
Verlag: Knaur
Seiten: 384 beim Taschenbuch
Erstveröffentlichung: 01.10.2012

Vorab: das Buch habe ich nach ca. 150 Seiten abgebrochen! Die Rezension kann sich also nur auf diesen Teil beziehen. Weil ich die Auflösung im Netz nachgelesen habe, kann ich aber auch das Ende ein wenig bewerten.

Der Klapptext und das Cover versprachen viel. Ich hoffte auf Spannung, starken Charaktere und interessante Geschichte. Leider wurde ich ziemlich enttäuscht. 


Das Buch fing schon recht merkwürdig an. Es fiel mir sehr schwer in die Geschichte reinzukommen und es wurde und wurde nicht besser. Der Schreibstil ist recht gewöhnungsbedürftig und nicht flüssig zu lesen. Es entsteht keine Spannung, man hat nicht das Verlangen zu erfahren, wie es weiter geht. Bei einem Thriller sollte es so wirklich nicht sein und ich habe es so extrem bisher (zum Glück) kaum erlebt.

Ein weiterer negativer Punkt ist der sehr unsympathische Protagonist. Ben ist einfach ein komischer und gruseliger Typ (nicht von der Psycho-Spannung-Sorte). Ich wollte einfach nicht lesen, wie es mit ihm weiter geht. Aber als Hauptperson, ist er immer dabei. Wie soll man also ein Buch lesen und gut finden, wenn man die Handlung langatmig und der Protagonisten schrecklich findet? Und nachdem ich die Auflösung des Rätsels des Buches nachgelesen habe, bin ich sicher wirklich nichts verpasst zu haben.

Insgesamt also eine enttäuschende Lektüre, die nichts mit guter Architektur oder Geschichte zu tun hat.