Samstag, 28. Februar 2015

Rezenson: Siegfried Langer - Sterbenswort



ISBN-13: 978-3548610917
Verlag: List
Seiten: 336 beim Taschenbuch
Erstveröffentlichung: 13.07.2012

Eine grausame Tat, die vier Freunde verbindet. Ein kleines Mädchen, das in die Fänge eines Rächers gerät. Und immer wieder die Frage, was in der schicksalhaften Nacht tatsächlich geschah.

Auf dieses Buch habe ich mich schon gefreut, nachdem ich "Vater, Mutter, Tod" verschlungen habe. Für mich war klar, dass ich das nächste Buch von Siegfried Langer einfach lesen muss und es bestimmt wieder so genial wird. Und ich wurde nicht enttäuscht!


Bereits die ersten Seiten packen den Leser und zerren ihn mitten ins Geschehen. Mit jedem Satz steigt die Spannung, die Erwartung, die Hoffnung, sodass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Zu keinem Zeitpunkt wird die Geschichte langweilig, platt oder vorhersehbar. Der Autor legt immer wieder falsche Fährten und zwingt den Leser zum Zittern und Mitraten. Man fiebert mit den authentischen Protagonisten mit und fühlt ihre Empfindungen. Das schafft nur ein sehr guter Erzähler, was Siegfried Langer ohne Frage ist. Bis zum Schluss bleibt die Geschichte geheimnisvoll und fesselnd, und ergibt auch noch Sinn (leider ist das nicht in allen Thrillern selbstverständlich).

Der Schreibstil passt einfach perfekt zu den Situationen und Personen. So kann der Leser sich alles richtig vorstellen und in dem Buch versinken. Dazu lässt es sich sehr flüssig lesen, sodass es wirklich gut möglich ist, dass man das gesamte Werk in einem Zug verschlingt.

Für jeden, der gerne bis zum Schluss spannende, gut geschriebene Bücher liest, ist Sterbenswort einfach Pflicht!