Dienstag, 11. August 2015

Rezension: Susan Crandall - Pitch Black: Ohne Ausweg



ISBN-13: 978-3802587153
Verlag: Egmont LYX
Seiten: 400 bei Broschur
Erstveröffentlichung: 07.07.2011

Eine Mutter zieht mit ihrem adoptierten Teenagersohn aufs Land. Sie hofft so die nötige Ruhe zu finden, die die beiden nötig haben. Denn der Junge hatte einige negative Erfahrungen in seinen jungen Jahren gesammelt. Doch das idyllische Landleben ist nicht immer so wie es scheint. Ein Mord geschieht und der Stadtjunge wird schnell Teil der Ermittlungen. Doch was geschah wirklich bei dem Campingausflug?

Das Cover und der Klappentext machten mich sehr neugierig. Es schien ein recht typischer Frauen Thriller zu werden. Und genau das ist dieses Buch auch - ein Thriller für Frauen. Es gibt Spannung, Geheimnisse und eine Prise Romantik. Wobei diese sich in Grenzen hält und absolut nicht kitschig ist.


Die Geschichte fängt direkt mit ordentlich Spannung an. Der Ort und die Hintergründe sind geheimnisvoll und vieles ergibt im ersten Moment nicht viel Sinn. Doch nach und nach präsentiert die Autorin einige pikante Details des scheinbar perfekten Ehemannes und Vaters. Auch wenn einige Dinge doch vorhersehbar waren, konnte die Autorin einige Überraschungen und interessante Wendungen einbauen. Neben der Hauptstory über den Mord erfährt der Leser viel über die Vergangenheit und das aktuelle Verhältnis zwischen Mutter und Kind. Dazu kommt die beginnende Romanze zwischen Mutter und dem Sheriff. Dank der Ermittlungen ist diese nicht ganz unproblematisch. Meiner Sorge, dass die Autoren hier raus eine typische kitschige Frauengeschichte macht, wurde zum Glück nicht bestätigt. In dem Buch sind sehr starke Charaktere mit viel Persönlichkeit. Durch die Geschichte ist es zwar ein typischer Frauenroman, hat aber nicht diese oft typische zu leichte und klischeehafte Schreibweise.

Der Schreibstil ist recht einfach und sehr gut lesbar. Zwar gab es einige Passagen, die sich doch etwas in die Länge gezogen haben, aber insgesamt möchte man das Buch nicht aus der Hand legen. Der Leser spürt einfach den Zwang immer weiter zu lesen und zu erfahren wie die Personen sich weiter entwickeln und wer tatsächlich der Mörder ist.

Insgesamt kann ich das Buch vor allem denjenigen empfehlen die etwas Spannendes, aber unblutiges oder extrem fesselndes suchen. Durch die weibliche Protagonistin und die Art zu schreiben, ist das wirklich ein Frauenbuch, was absolut nicht negativ gemeint ist. Ich fand es interessant, authentisch und mochte vor allem die gut ausgearbeiteten Charaktere sehr gerne. Also eine absolute Leseempfehlung für zwischendurch. Gute Unterhaltung ist hier auf jeden Fall garantiert.

Diese Buch habe ich übrigens im Rahmen der SUB Destoyer Chalenge gelesen. Punkt 21 wäre damit erledigt.